PASSAGE | 2013

Fianarantsoa-Côte Est. Abgekürzt FCE. Bis vor kurzem war diese Zugverbindung die einzige für den Personenverkehr nutzbare im südlichen Teil Madagaskars. Zu heruntergewirtschaftet war der staatliche Eisenbahnbetrieb nach Wiedererlangen der Unabhängigkeit der viertgrößten Insel der Welt. Zwischen 1926 und 1936 während der französischen Kolonialzeit erbaut, schlängelt sich der Schmalspurzug über 163 Kilometer durch weite Täler und dichten Regenwald, bewältigt gut 1000 Höhenmeter und passiert dabei 17 Bahnhöfe, 67 Brücken und 48 Tunnel. Montags, mittwochs und freitags von Manakara (Ostküste) nach Fianarantsoa (zentrales Hochland) – dienstags, donnerstags und samstags zurück. Sonntag ist Ruhetag. Die Fahrtzeit wird offiziell mit sieben bis zwölf Stunden angegeben, je nach Wetterbedingungen, Passagieraufkommen, etwaigen Pannen und Reparaturpausen. Für viele Menschen, die entlang der Strecke leben, ist der FCE mangels ausgebauter Straßen im dicht bewaldeten Osten Madagaskars die einzige Verbindung zur Außenwelt. Sechsmal pro Woche gibt der Zug die Gelegenheit, Reisende mit Getränken, frischen Früchten, Backwaren oder Handarbeiten zu versorgen...

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ON EUROPE'S FRINGE | 2012

Türken in Deutschland sind seit nunmehr 50 Jahren unsere Nachbarn und haben das Land mit ihrer Kultur, ihrer Religion und ihrer Lebensweise mitgeprägt, verändert und inspiriert. Interkulturelle Dialoge polarisieren, regen an. Sie geben Einblick in eine Welt, die uns vertraut und zugleich fremd vorkommt, uns aber vielleicht auch gerade deshalb in besonderer Weise fasziniert.

Doch wer sind sie eigentlich, unsere türkischen Nachbarn? Die Megacity Istanbul mit ihren 13 Millionen Einwohnern verbindet nicht nur geografisch zwei Kontinente, sondern auch kulturell zwei Welten. Die Stadt gibt sich zum einen modern und aufgeschlossen, zum anderen traditionell und geheimnisvoll. Die Fotografien zeigen Menschen, die in dieser gegensätzlichen Stadt leben und arbeiten. Menschen zwischen Okzident und Orient. Menschen, die in dieser lebendigen Metropole am Rande der Stadt, am Rande der Gesellschaft, am Rande Europas leben.

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FACES OF MUMBAI | 2011

Mumbai. Megacity. Mit fast 20 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Welt. Stadt der Träume, Stadt der Nöte, Stadt der Reichen, Stadt der Armen, aber vor allem eines: Stadt der Menschen.

Die Fotografin Anja Schweitzer wurde eingefangen und begeistert von Mumbais besonderer Exotik, dem bunten Treiben auf den Straßen, den Begegnungen mit Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Religion. Sie tauchte ein in eine Stadt, deren Bewohner jeden Tag aufs Neue mit den Herausforderungen dieser immer größer werdenden Metropole umzugehen verstehen. Die Menschen gewährten ihr einen kurzen, doch intensiven Einblick. Manchmal waren es Minuten, nicht selten nur Sekunden. Gesichter, die der Fotografin einen Moment des Stolzes und der Freude widerspiegeln. Sie alle finden Beachtung und das macht sie zu ganz besonderen Menschen.

Das Buch kann über BLURB bezogen werden:
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